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China

Starkes Erdbeben in der Autonomen Region Tibet

Foto: Johannes Neudecker/dpa
Werden leider auch nach dem Erdbeben wohl benötigt: das chinesische Rote Kreuz (hier bei einem Einsatz in Beijing, 26.2.2024)

Nagqu. Ein schweres Erdbeben hat China erschüttert. Der US-amerikanische Geologische Dienst (USGS) und die chinesische Erdbebenbeobachtungsstelle (CENC) gaben die Stärke des Bebens in der Autonomen Region Tibet mit 7,0 an. Nach ersten Angaben ereignete sich das Beben um 16.33 Uhr MESZ (22.33 Uhr Ortszeit) rund 180 Kilometer nordöstlich der Stadt Nagqu in einer Tiefe von zehn Kilometern.

Über mögliche Schäden oder Opfer war zunächst nichts bekannt. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua ließen sich der Staatsrat und das Katastrophenschutzministerium per Videoschalte über die Lage vor Ort unterrichten. Zudem machte sich demnach eine Arbeitsgruppe auf den Weg in das Erdbebengebiet, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

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Das Beben war im Kreis Baqing aufgetreten, der zur Stadt Nagqu gehört. Tibets Hauptstadt Lhasa liegt etwa 400 Kilometer von dort entfernt. Die Gegend gilt laut Xinhua als dünn besiedelt. Das Gebiet im Bereich des Epizentrums liegt demnach durchschnittlich auf einer Höhe von 4.800 Metern. Mit einer Stärke von 7,0 war dieses Erdbeben das bisher stärkste in diesem Jahr in China. (dpa/jW)

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Erschienen am 23.10.2026, Ausland

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