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Lateinamerika

Streit um Wahlergebnis in Brasilien

Brasília. Die Liberale Partei des unterlegenen ultrarechten brasilianischen Präsidentschaftskandidaten Flávio Bolsonaro hat den Wahlsieg des linken Amtsinhabers Luiz Inácio Lula da Silva am Montag anerkannt – aber nur unter Vorbehalt. Sie forderte eine Klärung offener Fragen zum Wahlprozess. Bolsonaro selbst will eine vierte Amtszeit Lulas weiter mit juristischen Mitteln verhindern. Rückhalt bekommt er von US-Präsident Donald Trump, der die Wahl »manipuliert« nennt. Wegen Geldwäschevorwürfen wurde Bolsonaro ebenfalls am Montag der Reisepass entzogen. Er darf das Land vorerst nicht verlassen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2026, Seite 6, Ausland

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