Veranstaltungen
»Träume und andere Realitäten – Rückblick auf 30 Jahre junge Welt«. Der Film erzählt vom Überlebenskampf in den Jahren nach der »Wende«, von der einzigartigen Rolle der jungen Welt als überregionale marxistische Tageszeitung, ihrem Platz in der linken Bewegung. Sonnabend, 16.10., 20 Uhr. Ort: Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30, Berlin. Veranstalter: Better-World-Filmfestival
»Kreislers kalte Füße«. Lied und Lesung. Georg Kreisler war ein genialer Komponist und Texter. Seine Biographie erzählt von Verfolgung, Exil und Heimkehr, seine Lieder faszinieren nach wie vor. Sonntag, 18.10., 11 Uhr. Ort: Zakk, Fichtenstr. 40, Düsseldorf. Veranstalter: Heinrich-Heine-Salon
»Demagogische Flaggenvertauschung. Zur Kritik des liberalen Antifaschismus und zu den fatalen Folgen in der politischen Praxis«. In ihrem Vortrag geht die Journalistin Susann Witt-Stahl auf die Geschichte der antifaschistischen Bewegung in Deutschland ein. Donnerstag, 22.10., 19 Uhr. Ort: Universität Köln, Hauptgebäude, Hörsaal 6, Albert-Magnus-Platz, Köln Veranstalter: AStA Uni Köln
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
