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BRD: Hohes Handelsdefizit mit China

Berlin. Laut einer Studie des kapitalnahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) dürfte das Handelsdefizit mit China erstmals bei mehr als 100 Milliarden Euro liegen. Im ersten Halbjahr 2026 gab es nur etwa halb so viele Exporte wie Importe aus China, berichteten die Kölner Forscher am Donnerstag. Hielte der Trend an, werde die 100-Milliarden-Marke geknackt. Seit 2019 hätte sich das Defizit damit mehr als versiebenfacht. Einbußen bei den Exporten der Automobilindustrie bei steigenden Importen chinesischer Fahrzeuge, der Wegfall des Überschusses im Maschinenbausektor und die Importe der Elektroindustrie sind dabei die maßgeblichen Faktoren. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2026, Seite 8, Kapital & Arbeit

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