IG Metall: Auch in Sachsen kein Angebot
Berlin. Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen ist am Mittwoch in Chemnitz ohne ein Angebot der Unternehmer zu Ende gegangen, teilte die Industriegewerkschaft Metall Berlin, Brandenburg, Sachsen gleichentags in Berlin mit. Jan Otto, IG-Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer für Sachsen, sagte: »Die Arbeitgeber müssen jetzt rasch konkrete Lösungen auf den Tisch legen. Es ist enttäuschend, dass sie dazu beim Auftakt nicht bereit waren.« Die IG Metall fordert für die rund 155.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen fünf Prozent mehr Entgelt für zwölf Monate. Die zweite Verhandlung für Sachsen findet am 27. Oktober in Dresden statt. (jW)
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