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Nahostkonflikt

Israel verlängert Frist für Siedlungsprojekt

Tel Aviv. Israels Generalstaatsanwältin Gali Baharav-Miara hat die Ausschreibung für den Bau des völkerrechtswidrigen Siedlungsprojekts E1 im besetzten Westjordanland um einen Monat verlängert, wie ihr Büro am Sonntag mitteilte. Der Termin liege nun nach der Parlamentswahl am 27. Oktober, um das Risiko zu verringern, dass die Ausschreibung für »Wahlpropaganda« genutzt werde. Das Projekt war vergangenes Jahr von Israels Ultrarechtsregierung genehmigt worden. Es würde das Westjordanland de facto in zwei Teile zertrennen und die Aussichten auf einen lebensfähigen palästinensischen Staat minimieren. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2026, Seite 6, Ausland

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