Arbeitszeitentgrenzung mindert Engagement
Berlin. Die geplante Deregulierung der täglichen Arbeitszeit birgt erhebliche Risiken nicht nur für die Beschäftigten, sondern auch für die Zivilgesellschaft als Ganzes. »Die faktische Abschaffung des Achtstundentags ist nicht nur ein Problem, weil betroffenen Beschäftigten, vor allem Frauen, dann noch häufiger die Zeit für unbezahlte Sorgearbeit fehlt«, ferner sei »die Zeit für politisches, ehrenamtliches und soziales Engagement bereits heute knapp« und würde noch knapper, teilten das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung, das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft am Mittwoch mit. Wie Zeit sei demnach auch Erholung eine »Voraussetzung für politische Partizipation«. (jW)
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