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Nachschlag: Der Mensch maschinelt

→ RoboCop. Di., 20.15, Nitro

Foto: IFTN/United Archives/imago

Erst war: »Die Gerechtigkeit bekommt ein Update.« Von heute aus gesehen ist das Interessanteste am Trashklassiker »RoboCop« von Paul Verhoeven (1987), wie sich die Filmemacher vor rund 40 Jahren die Zukunft in zwei Jahren vorgestellt haben: In einem zurückgebauten Staatswesen herrscht ein allmächtiger Konzern, Omni Consumer Products (OCP) – in diesem Falle über Detroit. Die Stadt ist vom Elend gezeichnet, das den Abstieg der dortigen Automobilindustrie seit den 70er Jahren symbolisiert. In diesem Unruheherd baut der Konzern aus dem erschossenen Jungbullen Murphy eine hochgerüstete Menschmaschine, um sich unangreifbar zu machen. Die skrupellose Mörderbande, die RoboCop vorgibt zu bekämpfen, ist in Wahrheit der Fußtrupp eines OCP-Managers, der nicht nur den Mord an Murphy begangen hat, sondern ihn schließlich als räsonierte Maschine wieder in den geistlosen Dienst stellen soll. »Menschlich ist nicht die Lösung« ist die Folgerung des Remakes von 2014. Der RoboCop geht am Ende weiter auf die Jagd. (dm)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2026, Seite 14, Feuilleton

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