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Dienstgeheimnisse: Richter vor Gericht

Frankfurt am Main. Im Prozess gegen einen Richter am Frankfurter Landgericht wegen der mutmaßlichen Verletzung von Dienstgeheimnissen hat der Angeklagte die Vorwürfe zurückgewiesen. Es habe sich um einen Chat mit einem befreundeten Anwalt gehandelt, in dem er eigene Gedanken und Prognosen teilte, hieß es am Dienstag in einem vom Verteidiger verlesenen Statement zum Prozessauftakt vor dem Amtsgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten die Verletzung von Dienstgeheimnissen in insgesamt zehn Fällen vor, die Taten fanden demnach zwischen 2018 und 2022 statt. In einem Fall habe er preisgegeben, dass ein Angeklagter von Zivilbeamten der Polizei observiert werde. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2026, Seite 4, Inland

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