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Bundespräsidentenwahl

Schreiber: »Keine Überschneidungen« mit dem BSW

Foto: Robert Michael/dpa
Irgendwer beim BSW in Sachsen hielt die Nominierung für eine gute Idee: Constantin Schreiber (Dresden, 7.10.2026)

Berlin. Der Journalist und frühere Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber hat sich nach seiner Nominierung für die Bundesversammlung durch die BSW-Fraktion im sächsischen Landtag von der Partei distanziert, aber zugleich signalisiert, dass er die Nominierung annimmt.

»Man muss kein Politikwissenschaftler sein, um zu erkennen, dass zwischen meinen politischen Überzeugungen und denen des BSW erhebliche Unterschiede bestehen beziehungsweise es überhaupt keine Überschneidungen gibt«, erklärte Schreiber. Als Beispiele nannte er die Positionen zu Israel, zur Russland- und zur Wirtschaftspolitik. Trotzdem sage er ja zu seiner Nominierung, sagte Schreiber, der bis vor wenigen Monaten beim Springer-Konzern beschäftigt war. Eine Demokratie lebe davon, dass Menschen mit unterschiedlichen Meinungen bereit seien, miteinander zu sprechen. Er will nach eigenem Bekunden einen eigenen Vorschlag für das Amt des Bundespräsidenten machen. »Ich möchte nicht einfach nur zwischen den Kandidaten wählen, die uns die Parteien dann irgendwie präsentieren«, kündigte Schreiber an. Die Nominierung Schreibers hat im BSW und in dessen Umfeld für erhebliche Irritationen gesorgt. (dpa/jW)

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Erschienen am 07.11.2026, Inland

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