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1989

Martin Gutzeit gestorben

Foto: Britta Pedersen/dpa
Gutzeit (rechts) bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand durch den damaligen Regierenden Bürgermeister Berlins Michael Müller (23.11.2017)

Berlin. Der Mitbegründer der Sozialdemokratischen Partei in der DDR und langjährige Berliner Landesbeauftragte für die Akten der DDR-Staatssicherheit, Martin Gutzeit, ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 74 Jahren in einem Krankenhaus. Das sagte Gutzeits politischer Weggefährte Stephan Hilsberg gegenüber dpa. Der evangelische Theologe Gutzeit, Sohn eines Pfarrers, hatte zusammen mit Markus Meckel und anderen antikommunistischen Theologen im Oktober 1989 nach dem Beginn der Krise der sozialistischen DDR die Initiative zur Gründung einer sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP) ergriffen. Gutzeit wurde im März 1990 in die Volkskammer der DDR gewählt und war so zwischen Oktober und Dezember auch Mitglied im Bundestag. Er gehörte nach 1990 zu den ostdeutschen SPD-Mitgliedern, die eine Zusammenarbeit mit der PDS ablehnten. Von 1993 bis 2017 war er Berliner Landesbeauftragter für die Unterlagen der Staatssicherheit. (dpa/jW)

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Erschienen am 17.09.2026, Inland

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