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Hoch die Gläser

Spirituosen-Hersteller Berentzen verhandelt über Verkauf in die USA

Foto: Friso Gentsch/dpa
Treibstoff des Geschäfts: In einem Laden am Berentzen-Sitz in Haselünne wird Korn in Gläser gefüllt

München. Der traditionsreiche Spirituosen-Hersteller Berentzen ⁠steht vor einem Verkauf in ⁠die USA. Das Unternehmen aus dem niedersächsischen Haselünne bestätigte am Mittwoch Verhandlungen über ein Übernahmeangebot des Alkohol-Herstellers ‌Sazerac aus New Orleans für Berentzen. Die Berentzen-Gruppe AG ⁠wird an der Börse ‌mit rund 33 Millionen Euro bewertet. Am Mittwoch ​war die fast vollständig im Streubesitz befindliche Aktie nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg ‌über das Interesse der Amerikaner um sieben ‌Prozent gestiegen. Berentzen ‌leidet ⁠unter ⁠der rückläufigen Nachfrage nach alkoholischen Getränken. Spirituosen ⁠wie der namensgebende Apfelkorn, Puschkin-Wodka ‌oder Bommerlunder machten zuletzt nur noch ⁠knapp zwei Drittel des Konzernumsatzes von 163 Millionen Euro aus. Der Rest entfällt auf Mineralwasser, Saft und Limonade. ‌Mit 2,4 Millionen Euro schaffte Berentzen 2025 die Rückkehr in die Gewinnzone. (Reuters/jW)

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Erschienen am 17.09.2026, Kapital & Arbeit

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