Staatsunternehmen SEFE kauft teures Gas
Berlin. Das deutsche bundeseigene Gasunternehmen SEFE prescht beim Einkauf von Erdgas vor. Die Speicher im Land sind nur zu 53 Prozent gefüllt – zuwenig für einen kalten Winter. Ein SEFE‑Sprecher bestätigte das Vorhaben am Mittwoch, nur einen Tag nach einer Ankündigung der CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Sie hatte die deutsche Gaswirtschaft am Dienstag zu Käufen aufgefordert. Normalerweise erwerben die Energieversorger im Sommer billiges Erdgas, um es im Winter zu höheren Preisen zu verkaufen. Derlei Spekulation ist wegen der Lieferengpässe am Persischen Golf derzeit nicht möglich. (dpa/jW)
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