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Krise der Union

CDU-Kandidat in Mecklenburg-Vorpommern sieht Partei in »Existenzkampf«​​​​​​​

Foto: Jens Büttner/dpa
Fraktion Fischbrötchen: Daniel Peters bei der Vorstellung der Wahlplakate der CDU (Schwerin, 23.7.2026)

Schwerin. Der CDU-Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, hat gut eine Woche vor der Landtagswahl die Bundesregierung kritisiert und vor den Konsequenzen am Wahltag gewarnt. Die CDU im Land befinde sich »in einer ernsten Lage«, sagte er am Freitag gegenüber dpa. »Wir führen mittlerweile einen Existenzkampf«, sagte er außerdem dem Sender Welt. In jüngsten Umfragen kommt die CDU im Nordosten auf nur noch sieben Prozent der Stimmen. Peters bestätigte, dass es keine weiteren Wahlkampftermine mit Bundeskanzler Merz vor der Abstimmung geben werde. Der Kanzler ist lediglich Ende August in Kühlungsborn öffentlich in Mecklenburg-Vorpommern aufgetreten, dort aber teilweise ausgepfiffen und beschimpft worden. »Im Moment sind die Menschen von der Bundespolitik hier bei mir sehr enttäuscht und darunter leiden wir«, sagte der CDU-Politiker. (dpa/jW)

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Erschienen am 12.09.2026, Inland

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