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Goldig

Niederlande ziehen Goldreserve teilweise aus USA ab

Foto: REUTERS/Francis Kokoroko/File Photo
Will man in Krisenzeiten als Zentralbank schnell zur Hand haben: Gold

Den Haag. Die niederländische Zentralbank hat Teile ihrer Goldreserven von Tresoren in den USA und ⁠Kanada nach London verlagert. In den vergangenen ⁠sechs Monaten seien insgesamt 86 Tonnen von New York und Ottawa nach London transferiert worden, teilte sie am Mittwoch mit. Damit solle die Handelbarkeit ‌verbessert werden. Zudem wolle man für mögliche Krisen besser gewappnet sein. Insgesamt seien 27,5 Prozent der ‌in Nordamerika gelagerten Vorräte transferiert worden. »Gold, das bei der Bank of England verwahrt wird, gilt als das weltweit am einfachsten handelbare ⁠Gold und ist daher in einer ‌Krisensituation am schnellsten verfügbar«, hieß es weiter.

Die Verlagerung verlief über den Verkauf von rund 59 Tonnen Gold in New York und den ‌gleichzeitigen Ankauf des gelben Edelmetalls in London, das den internationalen Marktstandards der Bank of England entsprach. Zudem ‌wurden 27 Tonnen Gold ‌physisch von Nordamerika ⁠in die ⁠Niederlande transportiert. Zugleich wurde eine gleich große Menge Gold aus dem niederländischen Tresor in Zeist nach London ⁠verlagert. Durch diese Maßnahme erübrigte sich nach Angaben der ‌Notenbank ein Umschmelzen der Goldbarren. Die Übertragung veränderte die Höhe der niederländischen Goldreserven ⁠nicht, die 612,4 Tonnen beträgt. (Reuters/jW)

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Erschienen am 03.09.2026, Kapital & Arbeit

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