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Antikolonialismus

Meuterei in Niger zurückgeschlagen

Niamey. Im westafrikanischen Niger ist es der Militärregierung gelungen, einen Aufstand meuternder Soldaten niederzuschlagen. Nach Gefechten in mehreren Vierteln der Hauptstadt Niamey brachte die Präsidentengarde am Sonnabend abend einen wichtigen Militärstützpunkt unter ihre Kontrolle und beendete damit den Aufstand, wie aus mehreren Quellen verlautete. Niger wird nach einem Militärputsch von Abdourahmane Tchiani regiert, der die frühere Kolonialmacht Frankreich des Landes verwiesen hat. Die aufständischen Soldaten hatten in der Nacht zum Sonnabend und am Morgen den Präsidentenpalast und weitere Ziele in Niamey angegriffen. Am Abend wurde dann gemeldet, dass der wichtige Militärstützpunkt 101 am Flughafen der Hauptstadt zurückerobert wurde. Dort befindet sich das Hauptquartier des russischen Afrikakorps sowie der Generalstab der gemeinsamen Streitkräfte der Allianz der Sahelstaaten (AES). (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2026, Seite 6, Ausland

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