Hälfte aller Böden in schlechtem Zustand
Paris. Mehr als die Hälfte der Böden weltweit befindet sich in einem schlechten Zustand. In rund einem Drittel der Fälle sei die Bodenqualität mäßig, nur in 14 Prozent sei sie gut oder sehr gut, hieß es am Donnerstag in einem Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Neben Erosion als größter Gefahr setzten den Böden demnach unter anderem Nährstoffmangel, Verschmutzung und Versalzung zu, die jeweils durch den Klimawandel verschärft würden. Das gefährde die globale Nahrungsmittelversorgung, die zu 95 Prozent von den Böden abhänge, und die Artenvielfalt, ferner den Kohlenstoffhaushalt des Planeten. (AFP/jW)
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