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Konflikt mit Marokko

Spanische Exklave Ceuta außer Kontrolle

Ceuta. In der spanischen Exklave Ceuta spitzt sich die Situation weiter zu. Am Mittwoch erlebte die nordafrikanische Stadt die zweite Nacht in Folge pogromartige Aufmärsche von Einwohnern, wie der Sender Euronews berichtete. Zuvor waren bereits Medienvertreter attackiert worden, die über die Geschehnisse berichten wollten. Auslöser war ein angeblicher Plan der Regierung in Madrid, Marokkaner, die Ende Juli zu Zehntausenden die Grenze zu dem Gebiet überwunden hatten, in einer Kaserne unterzubringen. Statt dessen wird ihre Abschiebung gefordert. Ein Strand, an dem nach wie vor Hunderte Betroffene kampieren, wurde belagert. Die Polizei setzte Gummigeschosse ein, um die Menge davon abzuhalten, die dortigen improvisierten Unterkünfte abzureißen. Verschärft wurde die Lage auch durch einen Angriff auf das spanische Militär. Dabei wurden vier Soldaten verletzt. Die Polizei nahm zwölf mutmaßliche Beteiligte fest, laut Euronews marokkanische Staatsbürger im Alter von 35 bis 40 Jahren. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.08.2026, Seite 6, Ausland

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