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Nahostkonflikt

Israel verfügt Abrisse in palästinensischer Ortschaft

Foto: Mohamad Torokman/Reuters
Unter der extrem rechten israelischen Regierung werden die Siedlungsprojekte zügig ausgebaut (Ramallah, 29.9.2025)

Ramallah. Israelische Einsatzkräfte haben am Donnerstag in der östlich des besetzten Jerusalem gelegenen Ortschaft Anata rund 30 Abrissverfügungen für Wohnhäuser und weitere Bauten sowie landwirtschaftliche Einrichtungen zugestellt, wie die Agentur WAFA am späten Nachmittag berichtete. Der Bürgermeister von Anata, Bassam Musa, berichtete, dass die Einsatzkräfte in das Gebiet Wadi Al-Bik in der Ortschaft eingedrungen seien und Bekanntmachungen angebracht hätten, die den Abriss der Bauwerke innerhalb von sieben Tagen anordnen. Zur Begründung wurde angeführt, dass diese angeblich ohne Genehmigung errichtet worden seien. Tatsächlich dürfte es damit zu tun haben, dass Israel gegenwärtig das Siedlungsprojekt E1 vorantreibt, mit dem die Westbank de facto in zwei Hälften geteilt wird. Anata befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft der geplanten Siedlungen. Lokalen Quellen zufolge haben die Behörden der Besatzungsmacht im vergangenen Monat Juli Abrissbefehle für 34 Bauwerke zugestellt, darunter 13 im Gouvernement Bethlehem, zehn in Hebron und fünf in Dschenin. (jW)

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Erschienen am 28.08.2026, Ausland

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