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Fußballrealität

Kein rechtsfreier Raum

Mannheim. Nach den Ausschreitungen am Freitag abend beim Südwest-Derby in der ersten Runde des DFB-Pokals zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern hat bei den Verantwortlichen der beteiligten Klubs die Aufarbeitung begonnen.

»Man muss sich zusammensetzen und vielleicht einen anderen Ansatz wählen«, sagte FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen nach dem 1:0-Auswärtssieg: »Nach einem Platzsturm, Pyrotechnik und dem Einsatz von rund 1.400 Polizeibeamten rückte der sportliche Erfolg jedoch in den Hintergrund.«

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Das Stadion dürfe seiner Ansicht nach kein rechtsfreier Raum sein. Der Verein stehe mit seinen Fans im ständigen Austausch, erklärte Hengen. Angesprochen darauf, ob es eine Möglichkeit gebe, die Emotionen einzudämmen, antwortete er: »Ich glaube nicht, das ist ja von beiden Seiten so. Es ist ein traditionelles Derby. Es ist tatsächlich schwierig.«

Nach einer ersten Analyse der Polizei wurden mehrere Fans vorläufig festgenommen. Insgesamt mussten demnach 85 Personen medizinisch betreut werden und acht von ihnen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Laut einer Polizeisprecherin handele es sich nach bisherigen Erkenntnissen um leichte Verletzungen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.08.2026, Seite 16, Sport

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