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Fußball

Gegen den VAR

Frankfurt am Main. Fanszenen verschiedener Vereine planen bei den DFB-Pokalspielen an diesem Wochenende größere Protestaktionen gegen den Videobeweis im Profifußball. »In der nun startenden ersten Pokalrunde sehen wir den Fußball, wie er sein sollte: ohne VAR und damit authentisch, unmittelbar und voller Emotionen. Zu diesem Zustand möchten wir dauerhaft zurückkehren und fordern deshalb die Abschaffung des Video Assistant Referee im deutschen Fußball«, heißt es in einem Aufruf, der unter der Anhängerschaft diverser Klubs kursiert. Wegen des zu hohen technischen und finanziellen Aufwands kommt die Technologie in der ersten Runde des Wettbewerbs noch nicht zum Einsatz – künftig aber schon ab der zweiten Runde. Bislang war dies erst ab dem Achtelfinale der Fall.

»Während der Fußball von Intensität und Rhythmus lebt, leidet der Spielfluss erheblich unter den sich in die Länge ziehenden Unterbrechungen. Wir müssen ebenfalls schmerzlich feststellen, dass er den emotionalsten Moment des Spiels zerstört hat«, heißt es in dem Schreiben weiter. In der neuen Spielzeit werden die Aufgaben des Videoassistenten noch erweitert. Künftig darf er eingreifen, wenn ein Platzverweis nach einer eindeutig falschen zweiten gelben Karte erfolgt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.08.2026, Seite 16, Sport

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