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UZ-Friedenstage

Gemeinsam kämpfen – gemeinsam feiern!

Die junge Welt bei den UZ-Friedenstagen

Von Aktion und Kommunikation
Foto: Martina Lennartz

Wäre es nach den Organisatoren der UZ-Friedenstage gegangen, hätte man dort Booker Omole treffen können, den Generalsekretär der Kommunistischen Partei Kenias (Marxistisch). Doch die Botschaft der BRD in Nairobi verweigerte dem Genossen unter fadenscheinigen Begründungen das Visum. Man hätte von Omole über die Lage in Afrika hören können, den Kampf gegen Imperialismus und Neokolonialismus, nicht zuletzt über die Bedeutung Kubas für die Befreiungskämpfe auf dem Kontinent.

In Zeiten vehementer Angriffe auf soziale und demokratische Rechte sind die Friedenstage der sozialistischen Wochenzeitung Unsere Zeit der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) wichtiger denn je: Das Fest des Friedens und der Solidarität ist Ort des Austausches, der Information, der Vernetzung, des gemeinsamen Feierns. Auf dem Gelände am Franz-Mehring-Platz in Berlin-Friedrichshain wird vom 28. bis zum 30. August ein reiches Programm aus Lesungen, Vorträgen und Diskussionen geboten; im Literaturzelt wird’s literarisch, Musiker und Bands wie Banda Bassotti bereichern das Programm.

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Die junge Welt ist natürlich vor Ort. An der Lenin-Bar, rechts vor dem Haupteingang, gibt es Wein, die aktuelle Zeitung, etliche thematische Beilagen, Literatur aus dem Verlag 8. Mai und Austausch, denn Redakteure und Autoren der jW stehen an allen drei Tagen für Gespräche zur Verfügung: Zur Lage der Medienbranche und der Situation der jW, der einzigen täglich erscheinenden linken Tageszeitung, sind Chefredaktion und Geschäftsführung auskunftsfähig und -willig; das Aktionsbüro steht für Fragen der Mithilfe, der Unterstützung der jW bereit; auch etliche Redakteure haben sich angekündigt.

Und Booker Omoles Grußwort, auch ein Dank an das revolutionäre Kuba, wird am Auftaktabend am Freitag im Rahmen des Solidaritätstreffens »Viva Kuba!« zu hören sein. Im Anschluss wird dann Fidel Castros 100. Geburtstag im Innenhof des ND-Gebäudes begangen. Also denn: Auf zum gemeinsamen Feiern!

UZ-Friedenstage:
Franz-Mehring-Platz 1, Berlin-Friedrichshain
28.–30. August 2026. Eintritt frei.
Weitere Informationen: pressefest.unsere-zeit.de/news

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2026, Seite 16, Aktion

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

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