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DJV unterstützt FAZ-Reporter
Frankfurt am Main/Berlin/Moskau. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) stellt sich schützend vor einen Korrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der vom ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij kürzlich bei einer Pressekonferenz wissen wollte, wie man ihm helfen könne, »mehr Russen zu töten«. »Welche Fragen Journalisten bei einer Pressekonferenz stellen, geht die Justiz nichts an – auch nicht die russische«, erklärte der DJV-Vorsitzende Mika Beuster am Montag und warnte vor einem »Schauprozess in Moskau«.
Die russische Staatsanwaltschaft hatte Ermittlungen wegen des Schürens von Hass und Feindseligkeit gegen den FAZ-Balkankorrespondenten Michael Martens, der aus Wien über Südosteuropa berichtet, eröffnet. Es werde entschieden, ob der Reporter international zur Fahndung ausgeschrieben werde, meldete die russische Agentur TASS am Sonntag. Der Vizechef des nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, sagte der Agentur Ria Nowosti, der Journalist werde sich verantworten müssen. (dpa/AFP/jW)
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