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VW-Standorte: Lies fordert Klarheit

Hannover. Im Streit über mögliche Werksschließungen bei Volkswagen hat der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies Klarheit von dem Autobauer gefordert. »Wir brauchen jetzt Klarheit, die Verunsicherung muss aufhören«, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag nach einem Treffen mit der Oberbürgermeisterin und den Oberbürgermeistern der VW-Standorte Osnabrück, Braunschweig, Emden, Hannover, Salzgitter und Wolfsburg. Und: »Wir brauchen Perspektiven und Sicherheit für die Standorte.« Zuvor hatte Konzernchef Oliver Blume angekündigt, sein neues Kürzungspaket für den Konzern noch in diesem Jahr verabschieden zu wollen. Vier Werke und bis zu 50.000 Stellen zusätzlich stehen demnach auf der Kippe. Die Arbeitsplatzvernichtung käme zu den 2024 vereinbarten Einsparungen hinzu. Bis 2030 hat Volkswagen bereits die Streichung von konzernweit 50.000 Stellen in Deutschland angekündigt. 35.000 Jobs sollen bei der Kernmarke wegfallen, der Rest bei Töchtern wie Audi und Porsche. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2026, Seite 8, Kapital & Arbeit

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