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Kalifornien prüft »Notschalter« für »Künstliche Intelligenz«

Foto: Marijan Murat/dpa
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom (München, 14.2.2026)

Los Angeles. In der Debatte über Risiken der beschleunigten Entwicklung sogenannter künstlicher Intelligenz (KI) will der US-Bundesstaat Kalifornien eine Art Notschalter prüfen. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom unterzeichnete am Freitag ein Dekret, das als eine Möglichkeit zur Kontrolle von KI einen solchen »Kill Switch« vorsieht – also einen Mechanismus, der ein KI-System bei Gefahr stoppt oder isoliert. Eine Reihe von KI-Unternehmen sind im Silicon Valley in Kalifornien angesiedelt. Mit dem Dekret beruft Newsom zunächst »eine Gruppe weltweit führender Experten ein, die innerhalb von zwei Monaten einen Leitfaden für Kalifornien ausarbeiten sollen«, um die Gesetze zur Sicherheit im KI-Bereich zu verbessern. Sie sollen unter anderem prüfen, ob unabhängige Instanzen künftig Sicherheitspläne für besonders fortschrittliche Modelle erstellen können und ob KI-Unternehmen ein Notabschaltmechanismus vorgeschrieben werden kann.

Newsom erklärte, während Präsident Donald Trump und der Kongress in Washington schliefen, übernehme er selbst eine Führungsrolle, um »KI-Sicherheit für alle Amerikaner zu stärken«. Trump lehnt eine Regulierung der Branche ab. Im Kongress war diese Woche ein Vorstoß für eine KI-Notabschaltung ins Leere gelaufen. (AFP/jW)

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Erschienen am 19.09.2026, Ausland

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