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Entschädigung: Anträge oft abgelehnt

Mainz. Mehr als jeder zweite Antrag auf Opferentschädigung wird offenbar abgelehnt. Zweieinhalb Jahre nach Inkrafttreten des neuen sozialen Entschädigungsrechts seien die Ablehnungsquoten noch immer hoch, die Verfahren dauerten lange und belasteten die Betroffenen zusätzlich, heißt es im Magazin der Opferhilfeorganisation Weißer Ring e. V. Die Behörden hätten 2025 insgesamt 11.286 Anträge bearbeitet und davon 55 Prozent abgelehnt. 2.779 Anträge seien bewilligt worden. Insgesamt seien 18.659 Anträge auf soziale Entschädigung gestellt worden, mehr als 7.000 dieser Verfahren liefen also noch. Die meisten Antragsteller seien den Behörden zufolge Opfer von Gewalt. Es kämen aber auch Anträge etwa wegen Impfschäden dazu. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.07.2026, Seite 4, Inland

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