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Fußball

Beschwerde gegen FIFA-Chef Infantino

Foto: Jacquelyn Martin/AP/dpa
Hier wird erklärt, was eine »Rote Karte« bedeutet

London. Die britische Menschenrechtsorganisation Fair Square hat nach eigenen Angaben eine Beschwerde beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino eingelegt. Sie wirft dem Vorsitzenden des Fußballweltverbands vor, wiederholt gegen die IOC-Regeln zur politischen Neutralität verstoßen zu haben. Infantino habe US-Präsident Donald Trump seine politische Unterstützung angeboten, so der Hauptvorwurf.

»Fair Square teilte mit, es gebe insgesamt fünf eindeutige Verstöße, für die «überzeugende Beweise» vorlägen. Hintergrund ist unter anderem die aufgehobene Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun, der trotz seiner Roten Karte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien und Herzegowina nicht für das Achtelfinale gegen Belgien aussetzen musste. Der Organisation zufolge betrieb der FIFA-Chef aber auch Werbung für eine Fanseite, die mit der Trump-Regierung zusammenhängen soll. Es sei dabei um das Sammeln von Daten gegangen.

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Infantino habe einen Eid abgelegt, die Olympische Charta zu achten und den IOC-Ethikkodex uneingeschränkt einzuhalten, hieß es in der Mitteilung von Fair Square. Das IOC könne Mitglieder ausschließen, die nicht entsprechend handeln. (dpa/jW)

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Erschienen am 15.07.2026, Sport

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