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Erneut Migrant inUSA erschossen

Washington. Beamte der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE haben am Montag morgen (Ortszeit) in einer Küstenstadt im nordöstlichen Bundesstaat Maine einen Autofahrer erschossen, weniger als eine Woche nachdem ein ICE-Beamter in Houston, Texas, im Rahmen eines dortigen Abschiebungsversuchs eine Person erschossen hatte.

In einer Stellungnahme erklärte das US-Ministerium für innere Sicherheit (DHS), ein ICE-Beamter habe »aus Sorge um die öffentliche Sicherheit« das Feuer auf den Mann eröffnet, als dieser versuchte, vor den Beamten zu fliehen, die sein Fahrzeug anhalten wollten. In der Erklärung wurde jedoch nicht erwähnt, inwiefern der Fahrer eine Bedrohung dargestellt haben könnte.

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Lokale Bürgerrechtsorganisationen gaben an, bei der erschossenen Person handele es sich um einen 26jährigen Kolumbianer, der eine Arbeitserlaubnis für die USA besaß und über eine Sozialversicherungsnummer verfügte. Nach Aussage des Senators Angus King aus Main war das Opfer zudem nicht die Zielperson des ICE-Einsatzes. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.07.2026, Seite 6, Ausland

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