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Erfolg für Chemiekonzern

Glyphosat-Streit: Bayer setzt sich vor Oberstem Gerichtshof der USA durch

Foto: Thomas Banneyer/dpa

Washington. Der Pharma- und ⁠Agrarkonzern Bayer hat im milliardenschweren ⁠US-Rechtsstreit um mutmaßliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Glyphosat einen entscheidenden Sieg vor ‌dem Obersten Gerichtshof der USA errungen. Der ‌Supreme Court entschied am Donnerstag, dass die Zulassungsvorgaben der ⁠US-Bundesbehörden Vorrang vor ‌dem Recht einzelner Bundesstaaten haben. Damit entzogen die ​Richter Tausenden Klagen wegen angeblich unzureichender Krebs-Warnhinweise die Grundlage. Bayer hatte stets argumentiert, dass die ‌US-Umweltschutzbehörde EPA den Wirkstoff als nicht krebserregend ‌einstuft und ‌entsprechende ⁠Warnhinweise daher ⁠nicht zulässig seien.

An der Börse hob ⁠die Bayer-Aktie nach der Entscheidung ab und ‌legte um 17 Prozent zu. Das ⁠Urteil werde dazu beitragen, die Rechtsstreitigkeiten nach nahezu einem Jahrzehnt signifikant einzudämmen, teilte der Leverkusener Dax-Konzern mit. Es ‌dürfte dazu führen, dass aktuelle Klagen abgewiesen und künftige verhindert werden. (Reuters/jW)

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Erschienen am 26.06.2026, Kapital & Arbeit

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