Höchster Stand an Pleiten seit 2013
Berlin. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in der BRD ist im ersten Halbjahr auf den höchsten Stand seit 2013 gestiegen. Laut einer Studie von Creditreform gab es 12.900 Pleiten, 7,8 Prozent mehr als 2025. Auch die Zahl der Privatinsolvenzen stieg weiter, um 2,3 Prozent auf 38.800 Fälle. Der Pleitenhöhepunkt sei noch nicht erreicht. Insolvenzgläubiger, darunter Lieferanten, Kreditgeber und Sozialversicherungsträger, mussten den Angaben zufolge »überdurchschnittlich hohe Ausfälle« hinnehmen. Die Schadenssumme belaufe sich im ersten Halbjahr auf rund 28,5 Milliarden Euro. Rund 165.000 Arbeitsplätze waren zudem betroffen. (AFP/jW)
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