Nachschlag: Der Schüler
→ The Apprentice. Sa., 0.45 Uhr, ZDF
Ein fast schüchterner, beobachtender, seinen Platz noch suchender Donald Trump steht am Anfang dieser Filmbiographie. Alkohol ist ihm zuwider (die Haltung hat er sich bis heute bewahrt). New Yorker Society, Aufträge des Vaters und eigene Ambitionen machen allmählich aus dem gar nicht mal unsympathischen jungen Mann jenes Scheusal, als das die Welt ihn dieser Tage kennt. »The Apprentice« erzählt dieses Coming of Age subtil und mit authentischem Tempo. Man sieht Trump Trump werden. Vom Vater wird er in die Spur geschickt, Leute zu triezen, die die Miete nicht zahlen können. Fred senior ist ein sadistischer Mann, der seinen anderen Sohn systematisch zerstört. Donald lernt Roy Cohn kennen, eine weitere Vaterfigur, und keine bessere. Cohn gibt ihm drei Regeln auf den Weg, die Trump, wie sein weiterer Weg bis heute zeigt, offensichtlich internalisiert hat. Eins: Immer angreifen, auch wenn man angegriffen wird. Zwei: Niemals einen Fehler zugeben. Drei: Egal, ob es zur Situation passt oder nicht, sich stets so verhalten, als habe man gewonnen. (fb)
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
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