Vorschlag
Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
Der Weg, auf dem die Abrafaxe durch die Zeit reisen: Mosaikpflaster. In Freiburg wird dafür häufig Rheinkiesel aus unterschiedlichen Mineralien (Quarzit, Basalt, Porphyr) verwendet. BRD 2026.
→ Handwerkskunst. Wie man Mosaikpflaster legt. SWR/SR, Sa., 14 Uhr
Am Ende des RegenbogensQueerness ist längst nicht mehr nur auf den Oberflächen des Pop präsent, sondern auch in den Textinhalten. Dem regressiven Vibeshift wirkt das jedoch nur bedingt entgegen, genauso wie das Ende der Distinktion dazu führt, dass queerer Pop in den kapitalistischen Alltag integriert wird. A 2025.
→ Queer Pop. Ikonen, Codes und Kommerz: Pink Pony Club – Bubbles & Backlash. 3sat, Sa., 19.20 Uhr
AngstschreibkranichDer Schreikranich bevölkert die Sümpfe von Louisiana. Doch ihm geht es wie dem Pelikan, dem Adler und den anderen 470 Vogelarten des US-amerikanischen Bundesstaats: Der Klimawandel ist nicht gut zu Vögeln. BRD 2024.
360°-Reportage. Die Vogelliebhaber von Louisiana. Arte, Sa., 19.40 Uhr
Der Natur entwachsen»Der Dschungel ist kein Ort für Wildtiere.« USA 2008.
→ Horton hört ein Hu! Disney Channel, Sa., 20.15 Uhr
Gerechter ZornHeike Geißler femiadaptiert den Heinrich von Kleist seinen Kohlhaas. Was Denis Scheck – der Sophie Passmann für alte weiße Boomer – vom jüngst bei Suhrkamp erschienenen Roman »Michaela Kohlhaas« hält? Wir brauchen es nicht zu wissen und erfahren es trotzdem. So lehrt einem die grausame Welt, was Wut ist. BRD 2026.
→ Druckfrisch. 3sat, So., 12.30 Uhr
Another Brick in the WallErst den »Held der Steine« in die Berühmtheit verklagen, und dann werden dänische Klemmbausteine, die so guttun unter der blanken Sohle, auch noch aus Erdöl hergestellt. Also doch lieber das gute alte Daddeln am Smartphone, dem Nachwuchs zuliebe! BRD 2026.
→ Greenwashed? Lego: Wie grün sind die bunten Steine? ZDF, So., 15.30 Uhr
In Arkadien gelebtDokumentarfilmerin Angelika Kellhammer zeigt, wie das Leben der Ingeborg Bachmann von Legenden umrankt wird. Am 25. Juni steht der 100. Geburtstag der 1973 in Rom verstorbenen Schriftstellerin an. BRD 2014.
→ Portrait von Ingeborg – Ähnlichkeiten mit Ingeborg Bachmann. ARD Alpha, So., 20.15 Uhr
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
