Offen für alles
Der Deutsche Presserat spricht sich in der aktuellen Diskussion um künstliche Intelligenz in den Medien gegen eine generelle Kennzeichnungspflicht aus. Redaktionen müssten immer sicherstellen, dass sie den Pressekodex einhalten, vor allem im Hinblick auf die Sorgfalt, sagte der Sprecher des Presserats, Moritz Döbler, am Mittwoch der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA). »Dabei ist zunächst mal unerheblich, wieviel Anteil die KI an der Erstellung eines Textes hatte.« Der Pressekodex verlange keine Kennzeichnung für Texte oder Textbausteine, die mit Hilfe von KI erstellt wurden. Am Ende sei entscheidend, dass die Redaktion die Pflichten, die der Pressekodex ihr auferlegt, erfülle. »Als Presserat haben wir nicht darüber zu befinden, welche Technologie eingesetzt wird.« (dpa/jW)
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