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Rüstungsgeschäft

»Militärisches Geschäft« im Fokus: Rheinmetall verkauft Autozuliefergeschäft

Foto: Wolf von Dewitz/dpa
Rüstungsproduktion spielt den Gewinn ein: Logo des Konzern am Standort in Unterlüß (27.8.2025)

Düsseldorf. Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall verkauft sein Autozuliefergeschäft an den Finanzinvestor Aequita. Die beiden Unternehmen hätten »heute einen Kaufvertrag unterzeichnet, der der bisherigen Rheinmetall-Division Power Systems eine Zukunft unter neuer Führung eröffnet«, erklärte Rheinmetall am Mittwoch. Damit werde ein »Meilenstein der strategischen Neuausrichtung« erreicht, mit dem Verkauf der Zivilsparte nehme der Konzern sein »militärisches Geschäft in den Fokus«.

Die Transaktion soll demnach im vierten Quartal 2026 abgeschlossen werden und steht noch unter Vorbehalt der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden. Der vorläufige Kaufpreis für 100 Prozent der Anteile betrage 350 Millionen Euro, könne sich bis Vollzug der Transaktion aber noch ändern.

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Rheinmetall hatte zuletzt Rekordgewinne und volle Auftragsbücher im Rüstungsgeschäft. Die Autozulieferbranche kriselt dagegen. »Insbesondere die weitere Verschlechterung der Geschäftslage im Automotive-Bereich hatte Auswirkungen auf die Umstände und Konditionen der finalen Einigung«, erklärte der Konzern. (AFP/jW)

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Erschienen am 04.06.2026, Kapital & Arbeit

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