-
03.06.2026, 19:24:18
- → Kapital & Arbeit
»Militärisches Geschäft« im Fokus: Rheinmetall verkauft Autozuliefergeschäft
Düsseldorf. Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall verkauft sein Autozuliefergeschäft an den Finanzinvestor Aequita. Die beiden Unternehmen hätten »heute einen Kaufvertrag unterzeichnet, der der bisherigen Rheinmetall-Division Power Systems eine Zukunft unter neuer Führung eröffnet«, erklärte Rheinmetall am Mittwoch. Damit werde ein »Meilenstein der strategischen Neuausrichtung« erreicht, mit dem Verkauf der Zivilsparte nehme der Konzern sein »militärisches Geschäft in den Fokus«.
Die Transaktion soll demnach im vierten Quartal 2026 abgeschlossen werden und steht noch unter Vorbehalt der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden. Der vorläufige Kaufpreis für 100 Prozent der Anteile betrage 350 Millionen Euro, könne sich bis Vollzug der Transaktion aber noch ändern.
Rheinmetall hatte zuletzt Rekordgewinne und volle Auftragsbücher im Rüstungsgeschäft. Die Autozulieferbranche kriselt dagegen. »Insbesondere die weitere Verschlechterung der Geschäftslage im Automotive-Bereich hatte Auswirkungen auf die Umstände und Konditionen der finalen Einigung«, erklärte der Konzern. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
