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»Kein Werben für das Sterben«. Tag der Bundeswehr in Laage. Am Penny-Markt in Laage-Kronskamp, nahe der Bahnstation, stehen wir und demonstrieren dagegen. Sonnabend, 6.6., ab 8 Uhr. Veranstalter: Rostocker Friedensbündnis

»Gedenkspaziergang zu den von Überbauung bedrohten Kellergebäuden des KZ-Außenlagers Halle 24«. Von 1944 bis 1945 mussten rund 1.100 Frauen im KZ-Außenlager Genshagen Flugzeugmotoren produzieren. Die überwiegende Zeit lebten sie im Keller unter der Montagehalle. Ein Immobilieninvestor hat das Gelände erworben und will bauen. Freitag, 5.6., 14 Uhr. Ort: Bahnhof Birkengrund, Ludwigsfelde. Veranstalter: Arbeitskreis Zwangsarbeit gedenken, Ludwigsfelde

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»Die Vereinnahmung des Antifaschismus durch die herrschende Politik«. Vortrag. Die Bundesregierung verteidigt Israels völkerrechtswidrige Verbrechen und wirft denjenigen, die das kritisieren, Antisemitismus vor. Damit geht Aufrüstung und Kriegsvorbereitung einher. Freitag, 5.6., 18 Uhr. Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, Berlin. Veranstalter: VVN-VdA Berlin

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2026, Seite 14, Feuilleton

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

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