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Kulinarik

Gutes Essen

Der Gründer der Slow-Food-Bewegung zur Förderung der traditionellen Kochkunst und regionaler Küchen, Carlo Petri­ni, ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Der italienische Journalist und Autor starb am vergangenen Donnerstag in Bra in seiner Heimatregion Piemont, wie die Slow-Food-Organisation am Freitag bekanntgab. Petrini hatte die Bewegung 1986 aus Protest gegen die Eröffnung der ersten Fast-Food-Imbisse in Italien gegründet. Seither breitete sich Slow Food in mehr als 160 Ländern in der ganzen Welt aus. Ziel der Bewegung ist es, eine regionale und auf saisonale Produkte setzende Küche und nachhaltige Ernährung zu fördern. Petrinis Wahlspruch war: »Wer Utopie sät, wird Realität ernten.« (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2026, Seite 10, Feuilleton

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