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CDU und Linke: Zusammenarbeit möglich

Magdeburg. Der sachsen-anhaltische CDU-Landesvize André Schröder sieht im Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU kein Problem für eine Zusammenarbeit mit den Linken. »Das ist nicht unser Ziel«, sagte Schröder am Donnerstag gegenüber dpa mit Blick auf die Zeit nach der Landtagswahl am 6. September, bei der die AfD deutlich stärkste Kraft werden könnte. Es müsse aber im Land weitergehen, wenn die derzeitige Koalition nach der Wahl keine Mehrheit mehr habe. Man könne eine Minderheitsregierung nicht ausschließen. Die bisherige Beschlusslage besage, dass es keine institutionelle und strategische Zusammenarbeit mit AfD und Linke gebe. Das »Abstimmungsverhalten im Einzelfall zu Initiativen der CDU« sei »von diesem Beschluss gar nicht tangiert«, so Schröder. Offen für eine Zusammenarbeit mit der CDU zeigten sich gegenüber dpa auch die Linke-Spitzenkandidatin Eva von Angern und Koparteichefin Ines Schwerdtner. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.05.2026, Seite 4, Inland

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