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Sportförderung

Alles selbst

Berlin. Die stark sehbehinderte Weltklasseschwimmerin Elena Semechin hat die mangelnde Unterstützung im deutschen Sportsystem für Mütter kritisiert und vor allem mehr finanzielle Hilfen gefordert. »Es funktioniert nicht, das Kind mit zum Training zu nehmen. Wir brauchen daher auch im Trainings­lager immer eine ­Nanny, wir brauchen ein Budget für Aufsichtspersonen. Sonst muss ich alles komplett selbst finanzieren«, berichtete Semechin in einem Interview des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes Berlin. Die 32jährige steht nur acht Monate nach der Geburt ihres Kindes vor dem Comeback im Leistungssport. Während der Babypause seien ihr die Herausforderungen für Mütter, die während ihrer Karriere schwanger werden, besonders aufgefallen. »Eigentlich kann man sich eine Babypause gar nicht erlauben, weil das ganze System daran hängt, dass man einfach jede Saison abliefert«, erklärte die zweimalige Paralympicssiegerin. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.05.2026, Seite 16, Sport

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