Überstellungen scheitern meist an Behörden
Berlin. In 30.565 von 35.942 Fällen scheiterte im vergangenen Jahr die Überstellung von Asylsuchenden in ein EU-Mitgliedsland, in dem sie bereits registriert waren. Das geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine kleine Anfrage der Fraktion von Die Linke im Deutschen Bundestag hervor, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Montag berichtete. In den meisten Fällen lag das demnach an den zuständigen EU-Staaten oder deutschen Behörden, in nur 4.416 war ein Untertauchen der Asylsuchenden dafür ursächlich. Fast die Hälfte der sogenannten Dublin-Ersuchen richtete sich an drei Länder mit entsprechend relevanten EU-Außengrenzen: Griechenland, Italien und Kroatien. (jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Inland
-
Warum muss die Nutzung der Air Base untersagt werden?
vom 31.03.2026 -
Dschihadist auf Staatsbesuch
vom 31.03.2026 -
Rauswurf für angebliches Anschlagsopfer
vom 31.03.2026 -
Patienten als Kostenfaktor
vom 31.03.2026 -
Kinder- und Jugendhilfe zusammengestrichen
vom 31.03.2026
