-
31.03.2026
- → Inland
Überstellungen scheitern meist an Behörden
Berlin. In 30.565 von 35.942 Fällen scheiterte im vergangenen Jahr die Überstellung von Asylsuchenden in ein EU-Mitgliedsland, in dem sie bereits registriert waren. Das geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine kleine Anfrage der Fraktion von Die Linke im Deutschen Bundestag hervor, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Montag berichtete. In den meisten Fällen lag das demnach an den zuständigen EU-Staaten oder deutschen Behörden, in nur 4.416 war ein Untertauchen der Asylsuchenden dafür ursächlich. Fast die Hälfte der sogenannten Dublin-Ersuchen richtete sich an drei Länder mit entsprechend relevanten EU-Außengrenzen: Griechenland, Italien und Kroatien. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!