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UBS will nicht haften für Naziverbrechen

New York. Das Schweizer Finanzinstitut UBS mit Sitzen in Zürich und Basel hat am Dienstag vergangener Woche einen US-Richter aufgefordert, die Bank vor neuen Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Holocaust zu schützen, die sich aus einer Untersuchung der Aktivitäten der ehemaligen Credit Suisse während des Zweiten Weltkriegs ergeben. Ein Anwalt der UBS bat den US-Bezirksrichter Edward Korman in Brooklyn, eine »klarstellende Anordnung« zu erlassen, wonach der 1999 erzielte Vergleich in Höhe von 1,25 Milliarden US-Dollar »alle Ansprüche, vergangene, gegenwärtige und zukünftige« im Zusammenhang mit dem Holocaust, dem Zweiten Weltkrieg sowie dessen Vor- und Nachwirkungen abdecke. UBS hatte 2023 im Rahmen einer von der Schweizer Regierung arrangierten Übernahme Credi Suisse gekauft. Beide zahlten die 1,25 Milliarden US-Dollar, die laut Gerichtsunterlagen an mehr als 458.000 Opfer des Nazifaschismus und deren Familien verteilt wurden. Die UBS bat Korman um Intervention, nachdem eine 2020 von der Credit Suisse in Auftrag gegebene Untersuchung weitere Verbindungen zwischen dieser Bank, ihren Vorgängern und den Nazis aufgedeckt hatte – darunter 890 Konten mit potenziellen Naziverbindungen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2026, Seite 15, Antifaschismus

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