Zum Inhalt der Seite

Großteil der Beschäftigten schiebt Überstunden

Berlin. Rund 40 Prozent der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes machen laut einer DGB-Umfrage regelmäßig Überstunden. 22 Prozent leisten ein bis fünf Überstunden pro Woche, 17 Prozent mehr als das, wie aus der Erhebung hervorgeht. 39 Prozent der Befragten sind mit ihrer aktuellen Arbeitszeit zufrieden. 56 Prozent würden gerne weniger arbeiten. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack sagte, bei Behörden, Kitas, Krankenhäusern, Polizei und Gerichten müsse ständig länger gearbeitet werden. Forderungen nach weniger Teilzeit und längeren Arbeitszeiten aus der Politik seien ein »Schlag ins Gesicht all jener, die seit Jahren an der Belastungsgrenze arbeiten«. (dpa/jW)

junge Welt

Du findest junge Welt Journalismus wichtig – aber ein Abo ist (noch) nichts für dich?

Dann unterstütze uns jetzt mit einer monatlichen oder einmaligen Spende – ganz unkompliziert, ohne Verpflichtung, aber mit großer Wirkung.

Werde Teil einer engagierten Community, die die Weltsicht der Herrschenden nicht übernimmt, sondern kritisch hinterfragt. Dein Beitrag hilft uns dabei.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Danke für Deine Spende.
Sie macht junge Welt Journalismus erst möglich.
Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2026, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!