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Presserat spricht mehr als 100 Rügen aus
Berlin. Der Deutsche Presserat hat erstmals seit seiner Gründung in einem Jahr mehr als 100 Rügen gegen Redaktionen wegen besonders schwerer Verstöße ausgesprochen. 102mal sei die strengste Sanktion verhängt worden, teilte das Gremium am Mittwoch mit. 2.636 Beschwerden gab es 2025, vor allem zu Berichten über den Gazakrieg. Allein 328 davon richteten sich gegen einen Beitrag auf bild.de, in dem die gezielte Tötung des Al-Dschasira-Korrespondenten Anas Al-Scharif durch Israels Militär mit »als Journalist getarnter Terrorist in Gaza« überschrieben worden war. (jW)
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