Zum Inhalt der Seite

Ungarn: Erdöllieferungen nach Angriff unterbrochen

Budapest. Nach einem ukrainischen Angriff auf eine Transformatorstation der Druschba-Pipeline sind die Erdölexporte nach Ungarn erneut unterbrochen worden. Der russische Vizeenergieminister Pawel Sorokin habe erklärt, es sei noch unklar, wann die Lieferungen wieder aufgenommen werden könnten, teilte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó am Montag auf Facebook mit. Die Arbeiten zur Wiederherstellung seien aber im Gange. Ein Drohnenangriff auf die Ölpumpstation Unetscha in der russischen Region Brjansk hatte in der vergangenen Woche bereits die Lieferungen nach Ungarn vorübergehend unterbrochen. Szijjártó verurteilte »diesen jüngsten Schlag gegen unsere Energiesicherheit« am Montag als »empörend und inakzeptabel«. Sein ukrainischer Amtskollege Sibiga erklärte, Ungarn solle sich in Moskau beschweren, nicht Kiew. man habe gewarnt, »dass Moskau kein verlässlicher Partner ist«. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2025, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!