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Baltenstaaten kündigen Abkommen zu Minen

Tallinn. Die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen haben die UNO über ihren Austritt aus der »Ottawa-Konvention« zum Verbot von Antipersonenminen informiert. Die drei an Russland grenzenden EU- und NATO-Staaten reichten dazu am Freitag (Ortszeit) eine entsprechende formelle Erklärung ein. Das »Ottawa-Übereinkommen« von 1997 sieht ein umfassendes Verbot von Einsatz, Lagerung, Herstellung und Weitergabe aller Arten von Personenminen vor, die als besonders grausame Waffen gelten. Auch Finnland und Ukraine haben den Vertrag unter Hinweis auf die Konfrontation mit Russland gekündigt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2025, Seite 2, Ausland

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