Zum Inhalt der Seite

Schweiz und USA streiten über Kampfjetkosten

Bern. Die Schweiz und die USA streiten über den Preis für 36 bestellte amerikanische »F-35«-Kampfjets. Die Regierung in Bern geht davon aus, dass die Jets zu einem Festpreis von je rund sechs Milliarden Franken (6,4 Milliarden Euro) gekauft worden seien. Nach Angaben der Schweizer vom Mittwoch habe die US-Behörde Defense Security Cooperation Agency dagegen zu Protokoll gegeben, dass es sich dabei um ein Missverständnis handle und einen neuen Preis genannt. Die Höhe der Mehrkosten gab der Bundesrat nicht bekannt. Die Bestellung hatte 2022 in Europa und der Schweiz hohe Wellen geschlagen, unter anderem deshalb, weil die europäischen Hersteller des »Eurofighters« und des französischen Mehrzweckkampfflugzeuges »Rafale« nicht zum Zuge kamen. Die damalige Verteidigungsministerin der Schweiz, Viola Amherd, hatte betont, es habe nicht anders entschieden werden können, weil die »F-35« günstiger waren als die anderen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!