-
21.06.2025
- → Ausland
Hunderte Geflüchtete vor Kreta gerettet
Chania. Die griechische Küstenwache hat südlich der Insel Kreta Hunderte Geflüchtete aus Seenot gerettet. In mehreren Einsätzen wurden am Donnerstag und Freitag rund 700 Menschen von Booten und Kuttern geborgen, die aus Libyen kamen. Sie trieben aus verschiedenen Gründen manövrierunfähig in internationalen Gewässern, berichtete der griechische Rundfunk ERT News unter Berufung auf die Küstenwache. Am Freitag morgen wurden 278 Menschen südlich von Kreta gerettet. Bereits am Vortag waren in drei verschiedenen Einsätzen rund 400 Geflüchtete gerettet und in ein temporäres Aufnahmezentrum gebracht worden. Die Menschen sollen aus Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens stammen, berichtete der Regionalsender des griechischen Rundfunks. Die Regierung in Athen wehrte sich jüngst gegen Pläne der BRD, Geflüchtete zurück nach Griechenland zu schicken, wenn sie dort bereits Asyl erhalten haben. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!