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Museumslandschaft

Shatterhand und Bärenfett

Der erste Spatenstich für das neue Empfangsgebäude am Karl-May-Museum Radebeul ist getan. Der Neubau sei ein Meilenstein für das Museum, sagte Oberbürgermeister Bert Wendsche laut einer Mitteilung bei der Feier. Gemeinsam mit den Fördermittelgebern bekenne sich die Stadt Radebeul zu der Aufgabe, dieses Erbe langfristig zu bewahren. Die Rohbauarbeiten für das 6,5-Millionen-Projekt sollen am 7. Juli beginnen. In dem neuen Gebäude wird ein Sonderausstellungsraum geschaffen und das zu klein gewordene Depot erweitert. Geplant ist eine Bauzeit von zwei Jahren. Bund und Land fördern das Projekt mit jeweils rund 2,7 Millionen Euro, die Stadt trägt eine Million Euro der Kosten. Karl May wurde 1842 in Hohenstein-Ernstthal (Landkreis Zwickau) geboren, von 1888 bis zu seinem Tod 1912 lebte er in Radebeul. Die von ihm 1895 erworbene »Villa Shatterhand« und die 1926 gebaute »Villa Bärenfett« bilden das Museum. Seine Entstehung geht auf eine Initiative von Karl Mays zweiter Ehefrau Klara (1864–1944) zurück. 1928 wurde das Museum eröffnet. Vom rund 4.000 Exponate umfassenden Bestand sind rund 800 Stücke zu sehen.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2025, Seite 11, Feuilleton

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