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jW stärken – das stärkt uns alle!

Wenn es kälter wird, hilft nur Zusammenrücken

Von Aktion und Kommunikation
Foto: Benjamin Kirchhoff/jW
Bei Kundgebungen regelmäßig vor Ort: Verteilaktion der jungen Welt

Es fehlt der Aufschrei. Polizisten sortieren Journalisten aus und sperren sie weg, bevor sie mit der gewaltsamen Räumung einer Protestaktion gegen die israelischen Verbrechen in Gaza beginnen können. Berichterstattung soll um jeden Preis verhindert werden. Das Verteilen der Tageszeitung junge Welt am Sowjetischen Ehrenmal wird am Tag der Befreiung, dem 8. Mai, polizeilich untersagt. Des Titelblatts wegen. Abgebildet waren Hammer und Sichel, Symbol der sowjetischen Befreier Deutschlands.

Der Verfassungsschutz beobachtet die junge Welt. Um ihr »den Nährboden zu entziehen«, wie er unbefangen zugab. Veranstaltungen können nicht wie geplant stattfinden, Räume werden kurzfristig abgesagt, am Ausweichort schüchtern gepanzerte Polizisten Teilnehmende ein, sind permanent im Raum präsent. Autoren und Interviewpartner einer Zeitung befürchten Nachteile. Konzertiert hetzen andere Medien gegen eine kritische Zeitung. Anlässlich unliebsamer Berichterstattung: Artikel, die der formierten Einheitsmeinung der bürgerlichen Medien nicht entsprechen. Oder sie streuen falsche Gerüchte zur wirtschaftlichen Lage des Blattes. Diffamierung als Zersetzungsstrategie. Was klingt wie das Drehbuch eines dystopischen Films, ist für die junge Welt längst zum Alltag geworden. Das Geschilderte geschah sämtlich im letzten Vierteljahr in Berlin.

»junge Welt stärken – 1.000 Abos jetzt!« ist eine Kampagne, die sich vor allem an unser Umfeld richtet. Keine Plakate, keine Anzeigen. Die direkte Ansprache an Unterstützer, Freunde und Genossen. Denn wir glauben, dass es darum gehen muss, diese Netzwerke zu stärken. Da, wenn es kälter wird, nur Zusammenrücken hilft. Solidarität!

»Wenn der Feind uns bekämpft, ist das gut und nicht schlecht« – jedenfalls wissen wir, woher die Feindschaft rührt: Der Staat weiß um die Reichweite der jungen Welt, die weit über die Abonnenten hinausgeht. Zigtausende lesen regelmäßig unsere Beiträge online und in den sozialen Medien. Auch diese Nutzer möchten wir mit dieser Kampagne ansprechen und hoffen auch auf deren Solidarität.

Deshalb haben wir uns das Ziel gesetzt, 1.000 neue Abonnements zu gewinnen.

Seit dem Start der Kampagne haben bereits viele Nutzerinnen und Nutzer der jungen Welt ein Abo abgeschlossen – aber das reicht noch nicht. Um die junge Welt weiter zu stärken, haben Sie folgende Möglichkeiten: 1. Abonnieren. Versorgen Sie sich mit Nachrichten und Analysen, wie sie nur die junge Welt bietet – schließen Sie ein klassisches Printabo oder ein praktisches Onlineabo ab. 2. Umsteigen. Sie haben bereits ein Abo? Prüfen Sie, ob Sie auf ein höheres Preismodell umsteigen können. Hat sich Ihre finanzielle Situation verbessert? Dann wechseln Sie auf ein Soliabo. 3. Verschenken. Machen Sie anderen eine Freude und verschenken Sie ein Abo – an Freunde, Genossen oder an Interessierte, die sich bei uns gemeldet haben. Wir führen eine Liste von Menschen, die gern lesen würden, sich das Abo aber nicht leisten können. 4. Spenden. Sie schätzen unsere Arbeit, haben aber schon ein Abo – oder möchten keins? Unterstützen Sie uns mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende. 5. Gefangenenabo. Um den reibungslosen Betrieb der kapitalistischen Gesellschaft aufrechtzuerhalten, unterhält die BRD ein perfides Gefängnissystem. Viele Betroffene dieser staatlichen Repression wünschen sich ein junge Welt-Abo. Sie sitzen selbst in Haft? Dann melden Sie sich.abo@jungewelt.de Sie sitzen nicht im Gefängnis? Dann werden Sie der Spender!

Zu allen Möglichkeiten, die junge Welt zu unterstützen, beantworten wir Ihre Fragen unter 0 30/53 63 55-80. Online können Sie sich unter ­jungewelt.de/jw-stärken informieren.

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.05.2025, Seite 16, Aktion

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

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